Mitmachen

Am 30. September 2021 fand die erste Runde des Bürger*innendialogs zum Projekt “Mein Quartier 2030 – Linden-Limmer” auf der digitalen Meetingplattform Zoom statt. Rund 30 Teilnehmende bekamen einen ersten Eindruck von der bisherigen Arbeit und den Erkenntnissen des Planerteams und diskutierten in Kleingruppen Ideen und Hinweise zu den Oberthemen Freiräume im Stadtbezirk, Stadtleben in Linden und Limmer sowie Orte im Wandel – Transformationsräume.

Die Präsentation der (Zwischen-)Analyseergebnisse und zu den Oberthemen kann hier zur Information heruntergeladen werden. Die Ergebnisse der Gesprächsrunden finden Sie nachfolgend:


Im Rahmen der Erstellung des Entwicklungskonzeptes soll es darüber hinaus Anfang Dezember eine weitere Bürger*innenwerkstatt geben, über die auf diesen Seiten frühzeitig informiert wird. Sollten weitere Formate im Bezirk und in den Stadtteilen möglich sein, werden diese ebenfalls hier angekündigt.

Wir würden uns freuen, wenn Sie diese Webseite als Beteiligungsplattform auch bis dahin nutzen, um uns Ihr Feedback zu den eingestellten Plänen mitzugeben.


Sie können zu Ihrem Kommentar auch eine Bilddatei hochladen. Wir weisen darauf hin, dass Sie die Rechte an dem Bild besitzen müssen, bzw. das Bild frei von Rechten Dritter ist. Deshalb können wir Abbildungen auf Basis Screenshots von Google Earth/Maps aus Urheberrechtsgründen nicht annehmen, und bitten darum, die Darstellungen auf Grundlage einer frei verfügbaren Karte (z.B. OpenStreetMap.org oder geobasis.niedersachsen.de) anzufertigen. Bei Fragen dazu wenden Sie sich bitte per Email an meinquartier@machleidt.de

 

9 Kommentare

  • Stefan

    Sorry, aber was sind das denn für Routen? Und wie wollen sie den Stadtteil Linden insgesamt darstellen? Route Süd , z.b. zu Stadtgrün heißt einmal südlich um den Küchengarten herum…? Kann es sein, dass diese Routen in keinster Weise den Stadtteil Linden , auch zu irgendeinem vorgestellten Thema, widergeben? Was nehmen sie aus dem Touren z.b. aus Linden Süd mit? Sind es nicht wieder die üblichen “Verdächtigen” , die diese Touren ausgedacht haben? Außerdem… apropos Thema. Welchen Zielgruppe wollen sie mit “Transformationsräumen” ansprechen? Damit holen sie aber nicht die Breite der Bewohner ab, sondern nur das übliche Klientel. Teilhabe und einfache Sprache gehen miteinander.

    • Steffen Wörsdörfer

      Vielen Dank für Ihre Hinweise – wir haben festgestellt, dass bei bestimmten Voreinstellungen in der mobilen GoogleMaps-App die eigentlichen Wegpunkte nicht dargestellt werden. Daher werden die Routen zusätzlich als Karten zur Ansicht zur Verfügung gestellt. Wir hoffen, dass Sie Linden Süd nun besser einbezogen vorfinden.
      Die Transformationsräume haben wir erläuternd zusätzlich als “Stadträume im Wandel” beschrieben. Gemeint sind damit Orte innerhalb des Bezirks, an denen sich ein Wandel in Nutzung, Charakter oder anderer Hinsicht vollzieht oder vollziehen wird.

  • Stefan

    Nun passt es besser. Danke. Natürlich weiß ich schon was “Transformation” bedeutet, aber bitte bedenken sie in Zukunft bei einem Dialog für alle eine einfache Sprache zu benutzen (leichte Sprache, das ware ideal, aber das ist nun etwas mehr .p.s…es gibt da einen gravierenden Unterschied) Mit einfacher Sprache sprechen sie halt auch Leute an, die z.b. mit Transformation , aber auch anderen erklärenden Begriffen kaum etwas anfangen können. Es sollte auch die Alternative Sprache nicht ersetzen, sondern ergänzen (extra Seite?!)
    Was ich damit sagen will – mit solchen Ansprachen rühren sie immer den gleichen Teig (z.b. Leute, die in der Szene schon aktiv sind oder dessen Peer Gruppen), aber vergessen dabei die Gewürze und Zutaten aus anderen Kulturen und Ländern, die gerade einen Stadtteil so anders machen, hineinzutun..damit der Kuchen richtig lecker schmeckt. P.s. …und dabei brauchen sie nicht lange suchen, denn in jeden Stadtteil gibt es bekannte Stadtteilakteure, Ehrenamtliche und andere Multiplikatoren. Weiterhin, bedarf es z.b. in Linden Süd kaum um weitere Dialoge ( dessen Ansprache, z.b. die Menschen kaum pakxt) die Ideen und Visionen von außen neu heranstragen, nicht wieder das Rad neu erfinden, sondern das seit Jahrzehnten gesammelten Ideen, fertigen Konzepten und Vorschlägen nun endlich Taten folgen, zusammen mit Allen. Ich befürchte, das altbekanntes neu “visioniert” wird…gut das man Mal drüber gesprochen hat …und die Karavane im Anschluss mit tollen “Anregungen” weiter zieht.

  • Markus

    Tja, schwierig. Ganz ehrlich? Ich denke es gibt ganz tolle Ecken aber vieles liegt brach (Ihme-Zentrum, Küchengarten) oder wird, wie ich es die letzten 2 Jahre beobachte durch “Wohnbau-Verdichtung” nicht wirklich besser. Auch was ich über die Wasser-Stadt lese (Anzahl Wohnungseinheiten die festgelegt wurden und jetzt wieder nach oben gehen sollen, zwecks Gewinn-Maximierung und nicht weil notwendiger Wohnraum fehlt…) lässt mich den Kopf schütteln.

    Keine Frage man kann es sowieso nicht allen recht machen, aber das schützen was schützenswert ist (z.B. Leine, grüne Streifen zwischen Nordstadt und Linden/Limmer ) und das was fraglich ist (Urbanität vs. Mobilität, Platz für Menschen und nicht für Autos) sind Themen die uns alle beschäftigen sollten.

    Ansonsten finde ich es gut, wenn ein Diskurs besteht und Diskussionen etwas voranbringen können. Wichtig sind diese Möglichkeiten allemal. Was daraus resultiert und wie es von der Politik durch Partizipation der Bevölkerung angenommen wird ist halt immer die Frage.

  • STF Linden-Süd

    Im Vorfeld zur Auftaktveranstaötung heute Abend und als Beitrag zum Prozess verweisen wir gern auf die Ergebnisse des Engagements zahlreicher Bewohner:innen sowie haupt- und ehrenamtlicher Akteur:innen, die sich seit über 20 Jahren für den Stadtteil Linden-Süd einsetzen.
    Wie in einem anderen Kommemntar bereits richtig festgestellt wurde, liegen die Bedarfe, Forderungen, Kenntnisse problematischer Orte sowie Konzepte, Drucksachen, usw. usw. bereits seit langem vor und sind auch der LHH bekannt. Das Problem ist eher die Umsetzung!
    Sehr gern stellen wir alle Materialien zur Verfügung. Diese reichen vom seit 20 Jahren fortgeschriebenen Handlungsprogramm des Stadteilforums Linden-Süd, über die zahlreichen Drucksachen und Konzepte zum Umbau des Treffpunkst Allerweg zu einem Stadteilzentrum Linden-Süd seit über 10 Jahren, die Ergebnisse der Familienkonferenz 2014, den selbst erstellten Freiflächenkatalog des Quartiermanagements, die seit Jahren laufenden Eltern-Schul-Dialoge, usw. usw. Es gibt Studien, Forschungen usw. Alles schon da oder bei uns zu haben. Alle Infos unter: http://www.stadtteilforum-linden-sued.de
    Empfohlen sei an dieser Stelle auch die sehr gute Publikation “Stadtmachen”, die einen giten Beitrag über Linden-Süd enthält.. https://wuestenrot-stiftung.de/publikationen/stadt-machen-orte-tempo-engagement/

    Durch unseren Stadtteil spazieren wir jeden Tag und dass sogar bis gaaanz tief in den Süd an die Grenze zu Ricklingen. Ja, Linden-Süd endet nicht am Allerweg. Wir leben hier und kennen uns aus. Wir reden, leben und arbeiten auch mit den Bewohner:innen, die dieser Prozess vermutlich nie erreichen wird: wegen des Formats, wegen der Sprache und aufgrund der Erfahrung, dass “man immer nur gefragt wird und dann passiert doch nichts”. Und sie engagieren sich trotzdem mit ganzem Herzen für die community und ihren Stadtteil, weil sie in ihrem Engagement selbstwirksam sind (s. café allerlei). Ihnen die passenden Rahmenbedingungen zu ermöglichen – das motiviert uns.

    Gern beteiligen wir uns daher am Prozess, denn es geht um unseren Stadtteil und weil wir die Hoffnung auf Veränderung nicht aufgeben. Denn, wir haben in den letzten Jahren sehr viel bewegt und zum Guten mitverholfen wie z. B. der Stadtteilpark Linden-Süd zeigt. Am 4. November beschäftitg sich das STF Linden-Süd daher auch mit “Mein Quartier 2030”. Wir sind gespannt und wünschen gutes Gelingen!

    STF Linden-Süd

  • Bettina Groh

    Als Ergänzung zu den bisherigen Kommentaren: Wenn es den Verantwortlichen wirklich daran gelegen ist, eine solche Vision mit möglichst viel Akteur:innen aus dem Stadtteil zu entwicklen und Umsetzungsschritte zu planen, müssen diese ernst genommen werden. Dazu muss unabdingbar die Sprache verändert werden (s. Kommentar Stefan) und leibhaftiger (nicht nur virtueller) Austausch gesucht werden. Es werden sonst von vorneherein zu viele Bewohner:innen ausgeschlossen.

    Was soll ich als in Linden-Süd Lebende davon halten, dass zum xten Mal ein Konzept entwickelt wird, wenn doch seit vielen Jahren zu zentralen Fragen welche vorliegen? Was bedeutet dieses Nicht-zur-Kenntnis-nehmen wohl für die Akteure im Stadtteil?

  • Jürgen B. Hartig

    Für die Vorbereitung des Gesprächsdialogs wurden hier drei Stadtspaziergänge skizziert. In der Begründung hieß es unter anderem, dass man in diese “Entdeckerrouten besondere, versteckte und spezielle Orte” einarbeiten will.

    Wenn dem so sein soll, dann sollte man die Route nicht einfach auf dem Kanaldamm entlang der Wasserstadt führen. Das ist nicht das Besondere an diesem Ort. Der Damm ist ein üblicher Spazierweg. Die Wasserstadt als solche gilt es zu entdecken, vor allem aber den künftigen Gedenkort an ihrer Ostseite für die Frauen aus u.a. aus Polen und Frankreich, die hier in einem KZ Zwangsarbeit für die Continental AG leisten mussten. Auch etliche Straßen in der Wasserstadt erinnern mit den Namen vormaliger Zwangsarbeiterinnen an das KZ.

    Der Weg zur Wasserstadtspitze führt sicherlich zu einer schönen Aussicht auf den Mittellandkanal, Abzweig Lindener Hafen und Leineabstiegkanal. Aber eine Fortführung, wie auf der Karte, dürfte längs der Conti-Altbauten kaum möglich und interessant sein.

    Insgesamt scheint mir der gewählte Weg durch Limmer ein wenig beliebig gewählt zu sein, vor allem in der Streckenführung Lindener Hafen/Grundschule Kastanienhof/Eichenbrink etc.

    Hier sollte dem alten Friedhof an der Harenberger Straße mehr Aufmerksamkeit geschenkt werden. Er ist zwar aufgelassen, aber die Limmeraner erreichten, dass er nicht komplett geschlossen wurde, sondern quasi als “historischer” Park besucht werden kann. Die erhalten gebliebenen Grabsteine sind sozusagen in Stein gemeißelte Geschichte Limmers. Die Grabsteine erzählen von Bewohnern, von Pastoren, Organisten, Lehrern, von Handwerksmeistern und ihren Betrieben in Limmer und mehr. Ortsgeschichte zwischen etwa 1850 bis 1970.

    Auch der ehemalige Stadtfriedhof an der Friedhofstraße wäre eine wichtige und interessante “Anlaufstelle”. Hier sind Soldaten aus z.B. dem ersten und zweiten Weltkrieg begraben, darunter etliche, die unter dem Nazi-Regime exekutiert wurden, weil ihnen Desertierung vorgeworfen wurde oder Befehlsverweigerung und Unterminierung militärischer Moral etc. Dieser Ort der Erinnerung und des Gedenkens ist ebenfalls ein MUSS.

    Dass der Weg den alten Ortskern samt der St. Nikolaikirche berühren wird, sollte selbstverständlich sein.

    Und von dort führt ein kurzer Weg hinüber zu KZ Gedenkstätte.

  • jörg günther

    Leider entdecke ich in den Analysen des Büros einige Ungenauigkeiten. Die ich hiermit aufzeigen möchte, dabei beschränke ich mich im Wesentlichen auf Linden mitte,Wohnbereich. Die ersten Karten sind keine Analyse sondern eine Bestandsdarstellungen. Die Belastung durch den Individualverkehr wird kaum berücksichtigt, es fehlen Aussagen zum Verkehrsraum Kreuzung Küchengarten, zur Fössestraße zur Falkenstraße bzw. Lindener Markt, zum Schleichverkehr durch linden Mitte über Gartenallee, Wittekindstraße und Stefanusstraße. Wieso ist die Stefanusstraße nicht eine Hauptradwegachse , jedenfalls im Bestand ist Sie da. Warum sielen Parkraumbewirtschaftung Anwohnerparkplätze oder auch der Wegfall von Parkflächen zu gunsten von Grünflächen keine Rolle. Warum wird der Busverkehr durch die Gartenalle und Stefanusstraße nicht thematisiert? Warum wird das Verkehrschaos um den Linderner Markt und die Erweiterung der Marktfläche am Samstag als zu lösendes Problem dargestellt ? Wiesowird nur die trennwirkung des Westschnellweges Thematisiert, nicht der Ausbauplan und die bestehnde Lärmsituation? Was ist mit denEntwicklungen Ehem. Realmarkt und gegenüber die alte Stahlfabrik, ist das etwa kein Denkmal würdiges Gebäude? Nach meinem Dafürhalten brauchen wir nicht Sprechblasen sondern einen Masterplan für die städte bauliche Entwicklung mit einem Verkehrsentwicklungskonzept für alle Beteiligten Verkehrsteilnehmer, dazu gehört übrigens auch der fussläufige Verkehrund für ganz Linden. Wir brauchen eine Begrünung der Straßen mehr nicht versiegelte Flächen in den Straßen. Günstiger Wohnraum hört sich gut an wenn aber gleichzeitig das Vorkaufsrecht der Stadt z.B. bei dem Verkauf der Lindner Volksbank nicht angewandt wird, sind das Lippenbekenntnisse und es entstehen doch wieder nur hochpreisige Wohnungen. Das Türmehaus am Küchengarten verbaut in der geplanten Form eine Entzerrung des Verkehrsknoten, wie kann so etwas vorangetrieben werden wenn noch nicht einmal darüber entschieden ist ob es zukünftig vielleicht doch eine Starßenbahn entlang des Ihmezentrums geben wird. Wieso soll im Gebaüde nch zusätzliche Bürofläche geschaffen werden, wenn auf der anderen Seite tausende Quadratmeter leerstehen? Ich wünsche mir endlich einen Versuch alle diese Dinge einmal zusammen betrachtet zu sehen.

  • Gerhard

    Im Ihme-Zentrum gibt es seit über 10 Jahren 500 ungenutzte Parkplätze (die HAZ berichtete am 11.04.2019 darüber). Die stehen einfach leer und könnten von heute auf morgen den nervigen und umweltschädlichen Stellplatzsuchverkehr in Linden-Mitte entlasten. Die Begründung des Verwalters für den Leerstand ist fadenscheinig. Offensichtlich interessieren den Eigentümer dieser Flächen weder die Einnahmen durch die Parktickets noch die Interessen der Bürger in der Nachbarschaft. Die Stadt Hannover guckt einfach weg. Im Zuge der neuen Durchwegung des Ihme-Zentrums, der Fassadensanierung und der vakanten Mietverträge für Büroflächen hätte die Stadt Hannover auch diesen skandalösen Zustand thematisieren können. Anzeichen dafür gibt es nicht.

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